Patenschaften für Gesundheitszentren in Mali |
"Die Gemeindepfleger machen die wichtigste Arbeit im Gesundheitswesen, sie entscheiden, wann jemand zum Hospital muss und können die wichtigsten Volkskrankheiten behandeln wie Malaria und Durchfall." Zitat Dr.med. Seydou Sougoulé - unser Partner in Mali |
Wir sind in Kontakt mit 3 kleinen Gesundheitszentren auf dem Lande, die in der Regel von einem Gemeindepfleger, der eine neunmonatige Ausbildung erhalten hat, geleitet werden. Es sind im Moment die wichtigsten Institutionen der Grundversorgung in Mali und für die Landbevölkerung oft die einzige Möglichkeit einer medizinischen Versorgung. Die Pfleger sind meistens auf sich allein gestellt und haben oft nicht einmal die geringste Ausrüstung wie ein Stethoskop, Fieberthermometer oder Bandmaß. Medikamente müssen von den Patienten teuer gekauft werden, soweit überhaupt eine Apotheke erreichbar ist. Als Beispiel sei hier der Gemeindepfleger Daonda Koné genannt aus dem Dorf Welenguena: Bei unserem ersten Treffen 2007 schreibt er in mein Notizbuch: "Docteur - Aide Soignant." Das übersetzt man wohl am besten mit Krankenpfleger. Er hat 6 Monate Ausbildung erhalten und bereist jetzt die Dörfer. Seine Ausrüstung besteht aus einem Blutdruckgerät, 4 Scheren, einigen Aspirin- u. Malariatabletten. Die Umhängetasche, die das alles beherbergt, ist alt und zerschlissen. Wir nehmen ihn mit nach Koutiala, ich verspreche ihm den Inhalt meiner Reiseapotheke. Alles, was mir für ihn brauchbar erscheint, sortiere ich aus, alle Schmerzmittel, Lariam, Mittel gegen Durchfall, Salben und Cremes. |
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Dr. Seydou -unser Partnerarzt in Mali -setzt sich dazu und überreicht Daonda Koné einzeln jedes Medikament: "Das ist Ibuprofen. Wofür ist das?" Und nimmt ihn richtig ins Examen. Am Ende ist er zufrieden und sagt: "Der Kerl ist gut." |
Der Gemeindepfleger freut sich und fragt ganz bescheiden nach einer neuen Tasche. Dr Seydou ergänzt: "Was er dringlich bräuchte, wäre Alkohol zum Desinfizieren, Diclofenac, Verbandszeug und Betaisadona." |
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Daonda Koné - Gemeindepfleger im Dorf Wéléguena , hat eine Grundausrüstung erhalten |
Bei unserem Treffen im Februar 09 berichtet er, dass er gerade dabei ist drei Leute auszubilden. Sie sollen lernen, Blutungen zu stillen, Injektionen zu geben und Schmerzmittel zu verabreichen. Er gibt sein Wissen weiter. Wir übergeben ein Nahtbesteck, Verbandszeug und Medikamente. So ganz bescheiden kommt dann die Bitte - Doanda Koné würde die Schulkinder immer umsonst behandeln, und es gäbe auch schon ein Grundstück in der Nähe der Schule und ob es nicht möglich sei, "ein winziges Haus für den kleinen Doktor zu bauen" . Ja, denke ich, das ist eine gute Idee und für 3-4000 Euro machbar, wenn das Dorf wie jetzt beim Ausbau der Schule wieder mithilft. |
Mit einer regelmäßigen Geldspende können Sie dazu beitragen, dass die Gemeindepfleger eine Grundausrüstung erhalten sowie regelmäßig - Desinfektionsmitel - Verbandszeug - Schmerzmittel zur Verfügung haben und kostenlos an die Patienten abgeben können. Und - wenn genug Geld gespendet wird- Daonda Koné einen Behandlungsraum im Dorf bauen. |
Bitte helfen Sie, indem Sie eine Patenschaft für Daonda Koné oder einen seiner Kollegen übernehmen! Sie verpflichten sich darin, -mindestens 100 Euro pro Jahr -mindestens für drei Jahre zu spenden download Antrag |