Presseberichte




   


Ruhrnachrichten 24.09.2011 Über die Baroper Straße nach Bamako

Aktion pro Afrika verschickt Hilfsgüter

LANGENDREER.

Von der Baroper Straße zum Duisburger Hafen und dann über Rotterdam nach Bamako (Mali).

Über diese Transportroute schickte am Freitag der Verein Aktion-Pro-Afrika (APA) Hilfsgüter auf die Reise. 33 ehrenamtliche Helfer waren abwechselnd damit beschäftigt, zwei Container mit je 70 Kubikmeter Volumen mit medizinischen Materialien wie Krankenhausbetten, Defibrillatoren und EKG-Geräten zu beladen. Die Geräte sind allesamt Spenden, „Wenn Krankenhausstationen oder Arztpraxen aufgelöst werden, bekommen wir die Geräte als Spende", erklärt Dr. Herbert Querfurt, Gründer und Vorsitzender des Vereins APA. Neben medizinischen Instrumenten jeglicher Art wurden zum Beispiel auch Werkzeuge und Fahrräder mitgeschickt. Außer den Spenden organisiert der Verein Projekte, bei denen Trinkwasserbrunnen gebaut oder Schulen errichtet werden. Querfurt: „Solche Projekte werden durch die Gelder der Paten ermöglicht. Wir setzen diese immer für gemeinnützige Projekte ein, nie für einzelne." Die Verwendung der Spenden übernehmen die Partner in Mali. Einer von Ihnen ist Dr. Sedou Sougoule. „Diese Lieferung geht an Gesundheitseinrichtungen auf dem Land", sagt Sougoule. Ihnen fehle jegliche Ausstattung.„Die Lebensbedingungen und die Grundversorgung in den Bereichen Gesundheit und Bildung in Mali sind katastrophal", sagt Querfurt. Dagegen will der Verein mit seiner Arbeit etwas unternehmen. Mali ist eines der zehn ärmsten Länder Welt. Jedes fünfte Kind wird nicht älter als fünf Jahre, yp



Die Helfer des Vereins Aktion-pro-Afrika vor dem Container mit Hilfsgütern für Mali

 WAZ Bochum 05.10.2011 Container Afrika: Container bringen Hilfe für die Ärmsten

Bochum, 04.10.2011, Anna Ernst WAZ-Mediengruppe


Mitglieder der Aktion Pro Afrika (hier: Heiner Behrmann) laden 60 Krankenhausbetten für medizinische Einrichtungen in Mali in einen Container. Foto: Ingo Otto

Bochum.Der Verein "Aktion pro Afrika" aus Langendreer sendet drei Ladungen mit humanitären und medizinischen Sachspenden ins westafrikanische Mali - eines der fünf ärmsten Länder der Welt.

Randhoch ist jeder der drei Seecontainer gefüllt: 70 Kubikmeter mit Betten, Verbänden, Rollstühlen, OP-Besteck, medizinischen Geräten, Fahrrädern und weiteren Objekten, die in deutschen Gesundheitseinrichtungen und Privathäusern ausrangiert wurden, begeben sich auf eine vier- bis sechswöchige Reise. Ihr Ziel: der westafrikanische Staat Mali.

Über ein Jahr lang haben die rund 30 Mitglieder des Vereins "Aktion pro Afrika" diese Hilfsgüter zusammengetragen, in Krankenhäusern, Altenheimen und bei Praxisauflösungen nach ungebrauchten Gegenständen gebeten. Die Räumlichkeiten des Vereins in der ehemaligen Feuerwache in Langendreer entwickelten sich zum großen Lager. In jeder freien Minute kontrollierten die ehrenamtlichen Mitglieder die Sachspenden, die Ärzte des Vereins überprüften fachkundig die Funktion der medizinischen Gerätschaften.

Lange Wunschliste

Im Vorfeld der Container-Beladung hatten sie eine lange Wunschliste von den Vereinspartnern aus Mali, einer Gruppe afrikanischer Mediziner, erhalten. Sie wünschten sich die nötigsten Mittel, die zur Ausstattung eines Untersuchungsraumes oder einer Hebammenstation von Nöten sind: Liegen, Stethoskope, oder Fieberthermometer. Alles Gegenstände, die den medizinischen Gesundheitsstandard in Deutschland nur in elementaren Zügen sichern, in Westafrika aber ein dringend benötigtes Gut sind.

"Wir können uns das kaum vorstellen, aber in vielen Dörfern in Mali werden Entbindungen nur mit einer kleinen Taschenlampe durchgeführt - ohne richtige Lichtquellen, ohne Liegen, ohne ein Minimum an medizinischer Ausrüstung", weiß Vereinsgründer Dr. Herbert Querfurt von seinen unzähligen Reisen in die Region zu berichten.

Lebensbedrohliche Versorgungslage

"Unsere Regierung baut in den großen Städten zwar äußerlich schöne Krankenhäuser", fügt der afrikanische Arzt Dr. Seydou Sougoule hinzu, "doch innen fehlt es überall an Materialien." In den ländlichen Regionen - oft Hunderte Kilometer von den nächst größeren Gesundheitszentren entfernt - herrsche oft eine lebensbedrohliche Versorgungslage, erzählt der Mediziner. "Wenn der Seecontainer in einigen Wochen in Mali ankommt, müssen wir die schwere Entscheidung treffen, in welche Dörfer die Sachen weitergeschickt werden." Denn die Nachfrage sei riesig, es fehle an jeder Ecke.

Für die deutschen Vereinspartner ist dies ein immer neuer Ansporn, weiterzuhelfen: Brunnenbauprojekte zu unterstützen, Schulen zu sponsern, Gemeindepfleger und Hebammen mit Stipendien-Programmen bei der Ausbildung unter die Arme zu greifen.

"Diese Unterstützung, die wir von den deutschen Menschen erfahren, macht uns Mut und gibt uns Kraft", sagt Dr. Sougoule. Doch die Container spenden nicht nur Hoffnung: sie retten Leben.

 WAZ Bochum 12.07.2011 Aufklärung über die Probleme Afrikas

Mali ist eines der fünf ärmsten Länder der Welt Über ihre Heimat klärt Haby Dembele am Donnerstag, 14. Juli, ab 10 Uhr die Oberstufenschüler der Rudolf-Steiner-Schule auf. Sie erzählt von den Problemen Westafrikas, insbesondere der Gebiete rund um die Sahel-Zone. Organisiert wird der Vortrag vom Verein "Aktion pro Afrika", den die Rudolf-Steiner-Schule unterstützt.

Artikel_Lokalteil_Bochum_Ruhrnachrichten_9.11.2010
Artikel_Lokalteil_Bochum_WAZ_07_11_05
Bezirkstellenzeitung9-07
Haby Bürgermeisterin0004
RUHRnachrichten_07-10-30
WAZ_12_8_080001
WAZ_Artikel_11-070001
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